Glossar

Die Sprache dieses Buches hat ihre eigenen Begriffe. Manche klingen vertraut, meinen aber etwas Bestimmtes. Andere sind neu. Hier findest du sie alle – zum Nachschlagen, Erinnern, Vertiefen.

  • Authenticity (Authentizität)

    H.E.A.R.-Dimension · Kapitel 3

    Dass Innen und Außen übereinstimmen. Keine Masken, keine Fassaden. Was ich denke, fühle und glaube – und was ich sage und tue – passt zusammen. Das heißt nicht, ungefiltert alles rauszulassen. Es heißt: Ich bin echt. Auch wenn das riskant ist.

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  • Bambus

    Metapher · Kapitel 3.2

    Bevor der Bambus über der Erde sichtbar wird, breitet er jahrelang seine Wurzeln aus. Dann schießt er in die Höhe. Im Sturm biegt er sich, bricht aber nicht. Das Bild für Resilienz im Buch: Flexibilität, die aus Tiefe kommt.

  • Bewegungsformen des Lebens

    Selbstführung · Kapitel 6.2

    Drei Kräfte bestimmen, wie wir durchs Leben gehen: Willenskraft (ich entscheide bewusst), Gewohnheit (es läuft automatisch) und Trauma (Vergangenes steuert mich, ohne dass ich es merke). Die Frage ist immer: Welche Kraft hat gerade das Sagen? Und will ich das so?

  • Bewusstseinsebenen (Vier Ebenen)

    Selbstführung · Kapitel 6.1

    Stell dir dein Bewusstsein wie ein vierstöckiges Haus vor: Ganz unten der Körper (Physis). Darüber die Seele (Psyche). Dann der bewusste Verstand (Geist). Und oben das, was über dich hinausweist (Transzendenz). Die Stockwerke sind nicht getrennt – sie durchdringen sich, wie Schichten eines Sees.

  • Build-Measure-Learn

    Selbststeuerung · Kapitel 7.5

    Aus dem Lean Startup entliehen und auf dich selbst angewandt: Probier etwas aus (Build). Beobachte ehrlich, was passiert (Measure). Zieh Schlüsse daraus (Learn). Dann wieder von vorn. Der Kreislauf ersetzt Perfektion durch Iteration.

  • Conway’s Law

    Organisation · Kapitel 12.1

    Organisationen bauen Systeme, die ihrer eigenen Kommunikationsstruktur entsprechen. Wie deine Teams miteinander reden, so sieht am Ende dein Produkt aus. Das Inverse Conway Maneuver dreht es um: Du baust die Teams bewusst so, dass die gewünschte Architektur daraus entsteht.

  • Demut (Humility)

    H.E.A.R.-Dimension H · Kapitel 3.2

    Das lateinische Wort humilitas kommt von humus – Erde, Boden. Demut heißt geerdet sein. Die eigene Begrenztheit anerkennen. Sagen können: „Ich weiß es nicht. Da brauche ich eure Hilfe.“ Das ist keine Schwäche. Das ist der Nährboden, auf dem alles wachsen kann.

  • Depersonalisierung

    Selbstführung · Kapitel 2.2

    Das Gegenteil von Selbstwirksamkeit. Der Glaube, dass die eigenen Handlungen keinen Unterschied machen. Ein Rädchen im Getriebe, aufgerieben von allen Seiten. Wer hier landet, hat nicht aufgehört zu arbeiten. Er hat aufgehört zu glauben, dass die Arbeit zählt.

  • Drei Zonen (Komfort, Lern, Panik)

    Selbstführung · Kapitel 5.4

    Komfortzone: das Vertraute. Kein Gefängnis, aber auch kein Ort zum Wachsen. Lernzone: gefordert, aber nicht überfordert. Hier dehnst du dich aus. Panikzone: zu viel, zu schnell. Hier überlebst du, aber lernst nichts. Wer dauerhaft in der Komfortzone bleibt, schrumpft. Wer dauerhaft in der Panikzone lebt, bricht zusammen.

  • Empathy (Empathie)

    H.E.A.R.-Dimension · Kapitel 3

    Kein weiches Thema. Eine Präzisionsfähigkeit. Die Welt durch die Augen des anderen sehen. Hören, was zwischen den Zeilen steht: die Angst hinter der Aggression, die Überforderung hinter der Perfektion. Mit zwanzig Antennen hören statt nur mit fünf.

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  • Ergebnisorientierung (Result-Orientation)

    H.E.A.R.-Dimension R · Kapitel 3.2

    Die zweite Hälfte des R in H.E.A.R. Wissen, wohin du willst, und diese Richtung halten. Deine Organisation existiert, um Wert zu schaffen – für Kunden, für Menschen, für die Gesellschaft. Das hat mit Leistungsdruck wenig zu tun. Eher mit Klarheit.

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  • Erlauber-Manifest

    Referenzmaterial · Teil V

    „Ich erlaube dir, Mensch zu sein.“ Die Führungskultur sendet ständig implizite Botschaften: Sei perfekt. Sei stark. Sei immer verfügbar. Das Erlauber-Manifest setzt dem zwölf Erlaubnisse entgegen. Ein Zuspruch. Zum Ausdrucken, Aufhängen, Verinnerlichen.

    Erlauber-Manifest →
  • Flow

    Selbstführung · Kapitel 5.4

    Mihály Csíkszentmihályi beschreibt den Zustand, in dem Können und Herausforderung in Balance sind. Die Zeit verschwindet. Die Anstrengung fühlt sich mühelos an. Flow entsteht in der Lernzone – genau dort, wo du gefordert bist, aber nicht überfordert.

  • Form follows Function

    Organisation · Kapitel 9.1

    Louis Sullivan prägte den Satz für die Architektur. Im Buch gilt er für Organisationen: Strukturen sind Werkzeuge. Wenn sich der Zweck ändert, darf sich die Struktur ändern. Oder biblisch: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat.

  • Gärtner

    Kernmetapher · Kapitel 9.1

    Das Gegenbild zum Maschinenführer. Wer führt wie ein Gärtner, bereitet den Boden, sät, gießt, jätet Unkraut. Aber er zieht nicht an der Pflanze. Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

    Gewächshaus-Referenz →
  • Gemba

    Japanisch · Kapitel 5.2

    Japanisch für „der wahre Ort“. Dort, wo die Arbeit wirklich passiert. Nicht im klimatisierten Büro mit Berichten und Zahlen. Sondern dort, wo Menschen arbeiten und Wert entsteht. Taiichi Ōno forderte seine Manager auf, genau dort hinzugehen und einfach zu beobachten.

  • Gewächshaus

    Kernmetapher · Kapitel 9

    Das Bild, das sich durch das ganze Buch zieht: Organisationen sind keine Maschinen. Sie sind Gewächshäuser. Sie schaffen Bedingungen, unter denen Menschen gedeihen. Und Führungskräfte? Sind Gärtner. Sie ernten nicht. Sie ermöglichen.

    Gewächshaus-Referenz →
  • Growth Mindset

    Selbstführung · Kapitel 5.4

    Carol Dweck unterscheidet zwei Haltungen: „Ich kann das nicht“ (Fixed Mindset) und „Ich kann das noch nicht“ (Growth Mindset). Drei Buchstaben Unterschied. Und ein Universum dazwischen. Wer Herausforderungen als Lernchancen sieht, wächst. Wer sie als Bedrohung sieht, erstarrt.

  • Grundmotive

    Selbstführung · Kapitel 5.5

    Was treibt dich wirklich? Nicht die oberflächlichen Wünsche, sondern die tiefen Bedürfnisse darunter: nach Sicherheit, nach Zugehörigkeit, nach Autonomie, nach Sinn. Jedes dieser Motive kann dich nähren (Leidenschaft) oder auffressen (Obsession). Von außen sieht beides nach Engagement aus. Von innen fühlt es sich grundlegend anders an.

    Grundmotive-Test →
  • H.E.A.R.

    Kernframework · Kapitel 3

    Steht für Humanity & Humility, Empathy, Authenticity, Resilience & Results. Und ist zugleich das englische Wort für „hören“. Denn echte Führung beginnt mit Zuhören – dir selbst, anderen, der Situation. H.E.A.R. ist kein Tool, das man anwendet. Es muss in dir wachsen, bevor es durch dich wirken kann.

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  • Humanity (Menschlichkeit)

    H.E.A.R.-Dimension · Kapitel 3.2

    Die radikale Anerkennung, dass wir es in Organisationen mit Menschen zu tun haben. Nicht mit Leistungsträgern. Nicht mit Humanressourcen. Nicht mit FTEs auf einem Dashboard. Sondern mit Menschen, die morgens aufstehen mit ihren Hoffnungen und Ängsten, mit ihrer Geschichte und ihren Wunden.

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  • Ich-Du-Beziehung

    Resonanz · Kapitel 5.3

    Martin Buber beschreibt zwei Grundhaltungen: Ich-Es (ich analysiere, bewerte, benutze) und Ich-Du (ich öffne mich und lasse mich berühren). Echte Führung braucht den Mut zum Ich-Du. Das ist unbequem. Wer sich berühren lässt, ist verwundbar.

  • Kollektive Wirksamkeit

    Beziehungsführung · Kapitel 11.1

    Wenn ein ganzes Team glaubt, dass es gemeinsam seine Aufgaben bewältigen kann. Die skalierte Form der Selbstwirksamkeit. „Wir schaffen das“ – als geteilte Überzeugung, die sich in Handlung übersetzt. Nicht als Durchhalteparole.

  • Kongruenz

    Authentizität · Kapitel 3.2

    Was du innen trägst und was du nach außen zeigst – stimmt das überein? Kongruenz fragt nicht nach Perfektion. Sie fragt nach Übereinstimmung. Zwischen deinen Werten und deinen Entscheidungen. Zwischen dem, was du predigst, und dem, was du tust, wenn keiner hinschaut.

  • Kreidekreis

    Kernmetapher · Kapitel 5.2

    Taiichi Ōno zeichnete im Nachkriegsjapan einen Kreidekreis auf den Fabrikboden, stellte sich hinein und blieb stundenlang stehen. Einfach beobachten. Im Buch wird daraus ein Gleichnis: Dein Kreidekreis ist dein Wirkungsraum. Er beginnt klein – bei dir selbst. Und dehnt sich aus: zu anderen, zum Team, zur Organisation.

  • Meisterungs-Erfahrung

    Selbstführung · Kapitel 2.2

    Die stärkste Quelle von Selbstwirksamkeit nach Bandura. Du tust etwas Schwieriges – und es funktioniert. Dein Nervensystem lernt: Ich kann das. Kein Motivationsvortrag kann das ersetzen. Nur die eigene Erfahrung: Ich habe es geschafft. Also kann ich es wieder schaffen.

  • Membran (Rolle als Membran)

    Rollenkultur · Kapitel 10

    Was passiert, wenn es keine Grenze gibt zwischen dir als Mensch und deiner Funktion in der Organisation? Dann wirst du zu deiner Arbeit. Und wenn die Arbeit scheitert, scheiterst du. Die Rolle ist diese Grenze – eine Membran, die durchlässig genug ist, um lebendig zu bleiben, und klar genug, um dich zu schützen.

  • Neurozeption

    Bewusstseinsebene Physis · Kapitel 6.1

    Ein Begriff von Stephen W. Porges. Dein Nervensystem scannt die Umgebung ständig auf Sicherheit oder Gefahr – und entscheidet, bevor du es bewusst mitbekommst: Bin ich sicher (sozial offen)? Muss ich kämpfen oder fliehen? Oder erstarre ich? Wenn dieses System Alarm schlägt, ist bewusste Selbststeuerung kaum noch möglich.

  • Physis, Psyche, Geist, Transzendenz

    Vier Bewusstseinsebenen · Kapitel 6.1

    Die vier Stockwerke deines Bewusstseins. Physis: dein Körper – Atem, Nervensystem, das Bauchgefühl. Psyche: deine Seele – Emotionen, innere Landschaften. Geist: dein bewusstes Denken – Reflexion, Entscheidung. Transzendenz: das, was über dich hinausweist – Verbindung zu etwas Größerem.

  • PRISM

    Werkzeuge · Teil V

    Pictorial Representation of Illness and Self Measure – eine Denkprothese, die subjektive Sachverhalte objektiv sichtbar macht. Du platzierst eine Scheibe auf einem Brett: der Abstand zwischen „Ich“ und dem Gegenstand (die PRISM-Distanz) zeigt dir, welchen Platz ein Thema gerade in deinem Leben einnimmt. Unscharfe, schwer greifbare Dinge werden so formulierbar und priorisierbar – intuitiv, ohne Skala.

  • Psychologische Sicherheit

    Beziehungsführung · Kapitel 11.1

    Amy Edmondson beschreibt damit das geteilte Empfinden, dass ein Team ein sicherer Ort für zwischenmenschliche Risiken ist. Eine dumme Frage stellen. Einen Fehler zugeben. Eine unbequeme Wahrheit aussprechen – ohne Angst, dafür bestraft zu werden. Das hat mit „Wohlfühlen“ wenig zu tun.

  • Resilience & Results

    H.E.A.R.-Dimension · Kapitel 3

    Langfristig wirksam bleiben, ohne dich selbst dabei zu verlieren. Resilience heißt nicht, nie hinzufallen. Es heißt, nicht liegen zu bleiben. Und Results heißt nicht Härte. Es heißt Klarheit: Wissen, wohin du willst. Und diese Richtung halten, auch wenn es zieht und zerrt.

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  • Resonanzraum

    Selbstreflexion · Kapitel 5.3

    Hartmut Rosa beschreibt Resonanz als das Gegenteil von Entfremdung: Du wirst berührt, und du antwortest. Im Gespräch, in der Natur, in der Musik. Fehlt dieser Raum, entsteht Resonanzarmut – du funktionierst noch, aber du lebst nicht wirklich. Wie Vitamin-D-Mangel für die Seele.

  • Rolle (Rollenkultur)

    Menschenführung · Kapitel 10

    Eine Rolle ist kein Kostüm. Sie ist das Bindeglied zwischen dir als Mensch und deiner Funktion in der Organisation. Bernd Schmid nennt sie eine Membran – sie lässt beides atmen: dich und die Organisation. Der entscheidende Satz: „Wer ist, was er tut, kann nicht aufhören zu tun, ohne aufzuhören zu sein.“

  • Schatten des H.E.A.R.

    Kernframework · Kapitel 3.3

    Was bleibt, wenn eine H.E.A.R.-Dimension fehlt? Härte statt Humanity: Menschen werden zu Mitteln. Arroganz statt Humility: keine Lernbereitschaft. Kälte statt Empathy: Entscheidungen ohne Mitgefühl. Maskenball statt Authenticity: Worte und Taten passen nicht zusammen. Zusammenbruch statt Resilience: über die eigenen Grenzen bis zum Burnout. Beliebigkeit statt Results: nett sein verwechselt mit führen.

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  • Selbstführung

    Teil II · Kapitel 4–7

    Du kannst andere nur so tief führen, wie du selbst gegangen bist. Selbstführung ist der Weg von innen nach außen: Deinen eigenen Wirkungsraum erkennen. Deine Bewusstseinsebenen navigieren. Die Lücke zwischen dem, was du weißt, und dem, was du tust, ehrlich anschauen.

  • Selbstverpflichtung

    Selbststeuerung · Kapitel 7.4

    Du kannst endlos reflektieren, Muster erkennen, Zusammenhänge verstehen. Aber nichts verändert sich, bis du sagst: „Das mache ich jetzt. Dafür stehe ich ein.“ Der Moment, in dem aus Einsicht Entscheidung wird. Intention ohne Commitment bleibt Wunschdenken.

  • Skalierbare Selbstwirksamkeit

    Haltung · Kapitel 2

    „Was in dir wächst, wächst durch dich. Was du in dir erstickst, erstickst du um dich herum.“ Wirksamkeit beginnt bei dir selbst, breitet sich aus auf Beziehungen, dann auf Teams, schließlich auf die ganze Organisation. Das Innere formt unausweichlich das Äußere.

  • Situative Führung

    Werkzeuge · Teil V

    Derselbe Mensch braucht zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedliche Führung. Die Kompetenzmatrix zeigt dir, wo jemand bei einer bestimmten Aufgabe wirklich steht – auf einer Skala von 1 bis 12 – und was er oder sie gerade von dir braucht: klare Anweisung, Begleitung, Mitgestaltung oder völlige Freiheit.

    Situative Führung →
  • Stellenkultur vs. Rollenkultur

    Menschenführung · Kapitel 10.1

    In der Stellenkultur BIST du deine Funktion. In der Rollenkultur HAST du eine Rolle – neben anderen Rollen. Wer seine Stelle verliert, verliert in der Stellenkultur sich selbst. Wer eine Rolle abgibt, bleibt in der Rollenkultur ganz.

  • Team Topologies

    Organisation · Kapitel 12.2

    Vier Teamtypen nach Skelton und Pais: Wertschöpfer (Stream-Aligned) arbeiten direkt am Produkt. Fundamentleger (Platform) schaffen die Infrastruktur. Lehrmeister (Enabling) befähigen andere Teams und gehen wieder. Spezialisten (Complicated-Subsystem) kapseln Komplexität hinter einfachen Schnittstellen. Dazu drei Interaktionsmodi: enge Zusammenarbeit, Selbstbedienung, zeitweises Begleiten.

    Team-Modelle →
  • Vertrauen (Kognitiv & Affektiv)

    Beziehungsführung · Kapitel 11.1

    Zwei Formen, die zusammen wirken müssen. Kognitiv: „Ich glaube, du kannst das.“ Kompetenz und Verlässlichkeit. Affektiv: „Ich glaube, du meinst es gut mit mir.“ Wohlwollen und Fürsorge. Wer nur kognitiv vertraut wird, ist ein guter Dienstleister. Wer auch affektiv vertraut wird, kann führen.

  • Vision, Mission, Strategie

    Organisation · Kapitel 9.2

    Vision: Wohin wollen wir? Der Nordstern, der Orientierung gibt. Mission: Warum existieren wir? Der Beitrag, den wir leisten. Strategie: Wie kommen wir dahin? Die bewusste Entscheidung, was wir tun – und was nicht.

  • Willenskraft, Gewohnheit, Trauma

    Bewegungsformen · Kapitel 6.2

    Willenskraft: Du entscheidest bewusst. Das kostet Energie, aber gibt dir Kontrolle. Gewohnheit: Es läuft automatisch. Effizient, aber blind für Veränderung. Trauma: Vergangenes steuert dich, ohne dass du es merkst. Die Bewusstseinsanalyse hilft dir zu sehen, welche dieser Kräfte gerade das Ruder hat.

    Bewusstseinsanalyse →
  • Wirkungsraum

    Selbstreflexion · Kapitel 5.2

    Nicht die ganze Welt liegt in deiner Hand. Aber dieser konkrete, überschaubare Radius – der gehört dir. In ihm bist du nicht Opfer der Umstände. In ihm kannst du gestalten. Die große Frage der Selbstreflexion: Wo endet mein Kreis? Und nutze ich ihn wirklich?

  • Zirkularität

    Selbstführung · Kapitel 2.2

    Selbstwirksamkeit ist keine Einbahnstraße. Sie ist eine Spirale – aufwärts oder abwärts. Glaube führt zu Handlung, Handlung zu Erfolg, Erfolg zu mehr Glaube. Aber auch umgekehrt: Zweifel führt zu Zögern, Zögern zu Misserfolg, Misserfolg zu mehr Zweifel. Du kannst die Richtung ändern. An jedem Punkt der Spirale.